IHK-WeiterbildungenPädagogik

Aus- und Weiterbildungspädagoge

IHK-Prüfung für Fachkräfte in der beruflichen Aus- und Weiterbildung.

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📋 Beschreibung

Was ist die Prüfung „Aus- und Weiterbildungspädagoge“?

Prüfungsinhalte und Themen

Die Prüfung gliedert sich in drei große Handlungsbereiche. Der erste Bereich umfasst die Lernprozesse und Lernbegleitung – hier geht es um lern- und entwicklungstheoretische Grundlagen, die Gestaltung von Lernprozessen, Lernberatung sowie die Förderung individueller Kompetenzentwicklung. Der zweite Bereich behandelt die Planungsprozesse in der beruflichen Bildung, also die Organisation und Planung von Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen, die Gewinnung und Auswahl von Auszubildenden sowie die Bewertung von Bildungsmaßnahmen und deren Qualitätssicherung.

Der dritte Bereich widmet sich den Berufspädagogischen Begleitprozessen. Dazu zählen die Beratung von Bildungsteilnehmern, die Unterstützung bei Lernschwierigkeiten, das Erkennen und Fördern besonderer Begabungen sowie die Zusammenarbeit mit relevanten Akteuren wie Betrieben, Berufsschulen und Kammern. Relevante rechtliche Grundlagen, die du kennen solltest, sind unter anderem das Berufsbildungsgesetz, die Handwerksordnung, das Jugendarbeitsschutzgesetz sowie das Sozialgesetzbuch III im Kontext der Arbeitsförderung.

Ablauf und Rahmenbedingungen

Die Prüfung besteht aus schriftlichen Klausuren zu den einzelnen Handlungsbereichen sowie einer Projektarbeit mit anschließender Präsentation und einem Fachgespräch. Die schriftlichen Prüfungsteile dauern jeweils zwischen 120 und 180 Minuten. Die Projektarbeit wird als schriftliche Hausarbeit zu einem praxisbezogenen Thema angefertigt, das dir vom Prüfungsausschuss gestellt wird. Im Anschluss präsentierst du deine Ergebnisse und stellst dich einem Fachgespräch. Jeder Prüfungsteil muss mit mindestens ausreichend (50 Punkte) bestanden werden. Nicht bestandene Prüfungsteile kannst du zweimal wiederholen.

Tipps zur Vorbereitung

Beginne frühzeitig mit der Vorbereitung und arbeite die drei Handlungsbereiche systematisch durch. Nutze die Verordnung und den Rahmenplan als Orientierung, um sicherzustellen, dass du alle prüfungsrelevanten Themen abdeckst. Verbinde theoretisches Wissen immer mit praktischen Beispielen aus deinem beruflichen Alltag – das hilft dir besonders bei der Projektarbeit und im Fachgespräch. Bilde Lerngruppen, um komplexe Themen wie Lerntheorien oder rechtliche Grundlagen gemeinsam zu erarbeiten, und teste dein Wissen regelmäßig mit Übungsaufgaben. Hier auf deinepruefung.de kannst du mit über 500 kostenlosen Übungsfragen gezielt trainieren und deinen Wissensstand in allen relevanten Themenbereichen überprüfen.

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